John hatte zwei Gründe, auf Solarenergie umzusteigen. Erstens waren seine Stromrechnungen im Laufe der Jahre stetig gestiegen, und der Betrieb einer 240-V-Pumpe aus dem Netz war nicht mehr billig. Zweitens hat das ländliche Nevada über 250 Sonnentage im Jahr – perfekt für Solarenergie. Aber das Merkmal, das ihn wirklich überzeugte, war das Hybrid-Design: Die neue Pumpe konnte tagsüber mit Sonnenkollektoren betrieben werden und an bewölkten Tagen auf einen Generator umschalten. Diese Art von Flexibilität bedeutete, dass er sich keine Sorgen machen musste, dass ein plötzlicher Sturm ihn ohne Wasser zurücklassen würde.
Als John begann, seinen Übergang von einem traditionellen netzbetriebenen System zu einer solaren Wasserpumpenlösung zu planen, traten mehrere wichtige Bedenken auf. Die größte Frage war, ob sein vorhandenes Tauchpumpenkabel für die neue Einrichtung wiederverwendet werden konnte, insbesondere angesichts der Tiefe seines 400 Fuß tiefen Brunnens.
Eine weitere kritische Überlegung war der Spannungsabfall, der bei Tiefbrunnenanwendungen zu einem großen Problem wird. Bei langen Kabelläufen in ländlichen Installationen kann der Spannungsverlust die Pumpeneffizienz verringern und die Startleistung beeinträchtigen. John musste sicherstellen, dass das neue Solarsystem zuverlässig ohne übermäßigen Leistungsverlust durch die vorhandene Verkabelung betrieben werden konnte.
Da wandte er sich den Flowatt-Pumpenspezifikationen zu. Das Gerät arbeitet mit 192 VDC (140–400 VDC) für den Solareingang und 220 VAC (110–240 VAC, 47–63 Hz) für die Generator-Notstromversorgung. Dieser breite Spannungsbereich gab John die Gewissheit, dass das System auch bei Spannungsabfall über 400 Fuß stabil über dem minimalen Betriebsschwellenwert bleiben würde. Das flexible Design ermöglichte es ihm, ohne Austausch seiner vorhandenen Infrastruktur fortzufahren.
Wie berechnet man den Spannungsabfall?
Um festzustellen, ob sein vorhandenes Tauchpumpenkabel die neue Flowatt 192-V-DC-Pumpe verarbeiten konnte, musste John den Spannungsabfall berechnen. So hat er es gemacht.
Schritt 1: Stromaufnahme der Pumpe ermitteln.
Die Flowatt 192V DC Tauchbrunnenpumpe hat einen Nennstrom von 13 Ampere bei 192 Vdc (siehe Datenblatt). Dies war die Zahl, die John brauchte.
Schritt 2: Kabelquerschnitt und -länge kennen.
Johns Brunnen ist 400 Fuß tief. Angenommen, sein vorhandenes Kabel war 12 AWG Kupfer (üblich für 240-V-Pumpen dieser Ära), beträgt die Gesamtkabellänge tatsächlich 800 Fuß (hin und zurück).
Schritt 3: Die Spannungsabfallformel anwenden.
Eine grundlegende Formel für den DC-Spannungsabfall ist:
Spannungsabfall (V) = 2 × Länge × Strom × Widerstand pro Fuß
Für 12 AWG Kupferkabel beträgt der Widerstand etwa 0,001588 Ohm pro Fuß.
John berechnete: 2 × 400 ft × 13A × 0,001588 = 16,5 Volt Spannungsabfall
Schritt 4: Vergleich mit der Pumpentoleranz.
Der Flowatt MPPT Solarladeregler akzeptiert 140–400 Vdc. Ein Spannungsabfall von 16,5 V von 192 V ergibt 175,5 V – weit innerhalb des Betriebsbereichs. Johns vorhandener Draht war akzeptabel.
Schritt 5: Den Generator (AC)-Modus berücksichtigen.
Bei Wechselstrom (220 V) zieht die Pumpe ungefähr 1500 W / 220 V ≈ 6,8 A. Bei diesem geringeren Strom ist der Spannungsabfall noch weniger bedenklich.
Wichtigste Erkenntnis: John erfuhr, dass die Wiederverwendung seines Tauchpumpenkabels sicher war, da der breite Spannungsbereich der Flowatt-Pumpe (140–400 V) den berechneten Spannungsabfall tolerierte. Führen Sie immer die Berechnungen durch, bevor Sie neue Kabel verlegen.